Hey Leute!

Wir schreiben mittlerweile den November und nun stellt sich die Frage bei einigen, kommt noch eine richtige Jahresendrallye?! Auch in Betracht auf Corona? Ungewiss! Ich selber habe im aktuellen Video meine Meinung noch hinzugefügt und noch den ein oder anderen Tipp eingebracht – anschauen lohnt daher (wie immer!) 🙂 !

Nun aber zum Dividendenprojekt:
Im vergangenen November gab es insgesamt € 55,62 an Dividenden, die auf dem Verrechnungskonto eingegangen sind (zum Vergleich: im November 2019 waren es € 28,43 – eine Steigerung von € 27,19! – hier ist allerdings auch eine Besonderheit zu beachten, mehr unten!).

Welche Unternehmen ausgeschüttet haben, erfahrt ihr wie immer weiter unten bei den Fakten – vorerst wie immer die Regeln des Dividendenprojekts!

Die Regeln des Dividendenprojekts

Bereits seit 27 Monaten läuft das Dividendenprojekt und es werden jeden Monat zwischen € 400,00 – € 475,00 investiert (Anpassungen jederzeit möglich – keine vertraglich festgelegte Sparrate).
Der Start war im September 2018 nach ungefähr 6 Monatiger Planung und sorgfältiger Analyse der Unternehmen (da man ja einen längeren Weg mit diesen Unternehmen geht).

Erklärung: Was ist das Dividendenprojekt überhaupt?

Es werden zwei Sparpläne ausgeführt und beide nun immer am 1. des Monats.

Sparplan 1. und 2.) Ausführung am 01. eines Monats

Dabei ziehe ich die beiden Sparpläne immer etwas vor, oder lege sie im Monat etwas zurück (z.B. auf den 7. bzw. 15. oder den 23. als Ausführung), je nachdem wie die aktuelle Lage an der Börse ist.
Damit kann man unter anderem mehr Anteile durch den Sparplan kaufen, wenn das Unternehmen im Kurs etwas gesunken sein sollte.

Eingegangene Dividenden im November 2020

Folgende Dividenden sind auf dem Verrechnungskonto eingegangen:

  • Apple: 2,83 €
  • AT & T: 14,48 €
  • Pfizer: 13,06 € (Besonderheit hier = Pfizer Kapitalentflechtung Aktienbruchstücke Ausübung in Bar)
  • Procter & Gamble: 8,20 €
  • Realty Income (REIT): 4,50 €
  • STAG (REIT): 2,62 €
  • Starbucks: 2,39 €
  • Unilever: 7,54 €

Somit ergibt sich die Gesamtdividende im Monat von: € 55,62

Nun stehen wir jetzt (Anfang Dezember) bei € 525,92 an GESAMT-Dividendenzahlungen, die bisher für das Jahr 2020 auf dem Verrechnungskonto eingegangen sind.

Bei meinem gesetzten Ziel von ca. 50,00 € pro Tag (zur finanziellen Freiheit) sind wir nun bei etwas über 10 Tagen von 365.
(Genau genommen sind es 10,52 Tage, wobei man immer bedenken muss ob man tatsächlich jeden Tag 50 € ausgeben muss).

Der Grad der finanziellen Freiheit beträgt:

Aktuell: 2,88%.
Ziel: 100,00%
Differenz: 97,12%

Was ist der Grad der finanziellen Freiheit?

Der Grad der finanziellen Freiheit ist der Wert, der mir aufzeigt, wie stark ich noch abhängig davon bin, tatsächlich arbeiten gehen zu müssen um finanziell leben zu können. Ein Wert von 50% ist bereits eine große Errungenschaft, denn dadurch müsste ich nur noch ein halbes Jahr arbeiten gehen, oder eben nur jeden zweiten Monat (quasi).
Gewichtung der Unternehmen in meinem Dividendendepot am 30. November 2020 (Gesamtwert des Depots an diesem Tag: 22.990,41 €)

Die Auflistung meines Dividenden-Depots in tabellarischer Form und weitere Informationen findet Ihr wie gewohnt im öffentlich zugänglichen Spreadsheet.

Das Dividendenprojekt: November 2020

Die Strategie hinter dem Projekt

Ich versuche die Unternehmen so zu analysieren und dann so anzupassen, dass ich möglichst zu der Zeit in der der Sparplan ausgeführt wird mehr Anteile bekomme, da unter Umständen der Aktienkurs etwas gesunken ist.
Das basiert allerdings auch auf Glück und der Wirtschaft, also nicht planbar.

Wie bekannt geht es ja bei der Dividendenstrategie nicht um einen hohen Aktienkurs (das ist sogar schlechter), sondern eine möglichst gute Dividendenhistorie (also bereits lange Historie an auch kontinuierlich erhöhenden Dividendenausschüttungen).
Der Aktienkurs sollte beim Kauf daher natürlich am liebsten etwas fallen und darf gerne steigen, bevor man kurz vor seiner Rente oder zur Rente hin die Positionen auflöst (Cashout).

Natürlich kann man die Positionen auch halten um weiterhin Dividenden zu erhalten.
Sollte man aber größere Wünsche wie eine Weltreise etc. tätigen wollen, müsste man vermutlich bestimmte Positionen auflösen.

Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich denn tatsächlich lohnt die Sparpläne immer ausführen zu lassen, aber es ist eben tatsächlich so, dass man nicht nur Dividenden als „Cashback“ erhält, sondern sich über die Zeit auch stattliche Positionen an den Unternehmen aufbaut die schnell mal in die größeren 4. oder 5 stelligen Beträge gehen können, dadurch kassiert man dann massive Dividenden bzw. kann die Positionen irgendwann auch auflösen.

Den nächsten Post zum Projekt gibt es dann Anfang Januar 2021! Bis dahin wünsche ich euch allgemein eine gute Zeit!

An dieser Stelle auch wieder ein Zitat – von André Kostolany:

Börsenerfolg ist eine Kunst – und keine Wissenschaft“

Wie immer gilt: Wenn ihr Fragen haben solltet, immer gerne per privater Nachricht auf Facebook oder nutzt das Kontaktformular bzw. marc@berbig-finance.de

Stay tuned!

Marc

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