Hey Freunde!

Und vorbei ist der Januar – gefühlt war es der kürzeste den ich seit 10 Jahren erlebt habe!
Mit einem Tag Verspätung (da gestern Fußball war) gibt es nun den „ersten“ Post im neuen Jahr, sprich für den vergangenen Januar.

Da ich seit dem 01.01.2020 einen neuen Job habe ging vieles an der Börse für mich zunächst an mir vorbei, da ich im neuen Job erstmal Fuß fassen musste und in die Abläufe dort eingearbeitet wurde. Groß verpasst habe ich allerdings bis auf den knappen Einstieg bei „STAG“ (ein REIT) nichts.
Den Einstieg habe ich leider um wenige Cents verpasst, aber man will ja möglichst maximale Rendite rausholen.

Der Januar lief leider ziemlich drunter und drüber. Schuld daran ist vermutlich die aktuelle Lage in der Welt bzgl. dem Coronavirus, Brexit, USA und was noch alles so passiert. Anleger sind momentan heftig am Gewinne mitnehmen und ziehen sich raus. Das kühlt zurzeit die Märkte ab, wobei ein Dämpfer eben auch mal von Nöten war. Es kann schließlich nicht immer nur „nach oben“ gehen. Mein Depot ist daher im Januar um ca. 5% gesunken. Panik? Nein, keine Spur.
Auf kurze Sicht verliert man Geld, jedoch nur Buchgeld, auf lange Sicht kann man selten was falsch machen.

Wie gesagt: schnell reichen werden geht an der Börse nicht. Nur mit gehebelten Derivaten und einer eingesetzten Summe für die man ne Hypothek bekommt. Das hat aber sehr großen Casino Style und da kann man eher alles auf Rot setzen.

Nun aber zum Dividenden Projekt!

Die Regeln des Dividendenprojekts

Bereits seit 17 Monaten läuft das Dividendenprojekt – der Start war im September 2018 nach ungefähr 6 Monatiger Planung und sorgfältiger Analyse der Unternehmen (da man ja einen längeren Weg geht).


Sparplanhöhe: € 425,00 in 17 Unternehmen aufgeteilt á € 25,00

Sparplan 1.) Ausführung am 07. eines Monats
Sparplan 2.) Ausführung am 15. eines Monats
Sparplan 3.) Ausführung am 23. eines Monats

Dabei tausche ich in den jeweiligen Sparplänen immer ein paar Unternehmen untereinander aus je nachdem wie der aktuelle Aktienkurs steht – dass dann wenige Tage vor dem tatsächlichen Kauf um über den Sparplan mehr Anteile erwerben zu können.

Eingegangene Dividenden im Januar 2020

Folgende Dividenden sind im Januar auf dem Verrechnungskonto eingegangen:

  • Altria Group Inc.: 15,10 €
  • Cisco Systems: 2,43 €
  • General Electric: 0,23 €
  • Nike: 0,61 €
  • Walt Disney: 1,86 €

Somit ergibt sich die Gesamtdividende im Monat von: € 20,23

Nun stehen wir jetzt (Anfang Februar) bei 20,23 € an GESAMT-Dividendenzahlungen, die für das Jahr 2020 eingegangen sind.

Bei meinem gesetzten Ziel von ca. 50,00 € pro Tag (zur finanziellen Freiheit) sind wir nun bei knapp etwas über 8 Tagen von 365.
(Genau genommen sind es 8,01 Tage, wobei man immer bedenken muss ob man tatsächlich jeden Tag 50 € ausgeben muss).

Der Grad der finanziellen Freiheit beträgt:

Aktuell: 2,19%

Was ist der Grad der finanziellen Freiheit?

Der Grad der finanziellen Freiheit ist der Wert wie stark ich noch abhängig davon bin, tatsächlich arbeiten gehen zu müssen um leben zu können. Ein Wert von 50% ist bereits eine große Errungenschaft, denn dadurch müsste ich nur noch ein halbes Jahr arbeiten gehen, oder eben nur jeden zweiten Monat (quasi).

Die Auflistung meines Dividenden-Depots in tabellarischer Form findet sich wie gewohnt im öffentlich zugänglichen Spreadsheet.

Die Strategie hinter dem Projekt

Ich versuche die Unternehmen so zu analysieren und dann so anzupassen, dass ich möglichst zu der Zeit in der der Sparplan ausgeführt wird mehr Anteile bekomme, da unter Umständen der Aktienkurs etwas gesunken ist.
Das basiert allerdings auch auf Glück und der Wirtschaft, also nicht planbar.

Wie bekannt geht es ja bei der Dividendenstrategie nicht um einen hohen Aktienkurs (das ist sogar schlechter), sondern eine möglichst gute Dividendenhistorie (also bereits lange Historie an auch kontinuierlich erhöhenden Dividendenausschüttungen).
Der Aktienkurs sollte beim Kauf daher natürlich am liebsten etwas fallen und darf gerne steigen, bevor man kurz vor seiner Rente oder zur Rente hin die Positionen auflöst (Cashout).

Natürlich kann man die Positionen auch halten um weiterhin Dividenden zu erhalten.
Sollte man aber größere Wünsche wie eine Weltreise etc. tätigen wollen, müsste man vermutlich bestimmte Positionen auflösen.

Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich denn tatsächlich lohnt die Sparpläne immer ausführen zu lassen, aber es ist eben tatsächlich so, dass man nicht nur Dividenden als „Cashback“ erhält, sondern sich über die Zeit auch stattliche Positionen an den Unternehmen aufbaut die schnell mal in die größeren 4. oder 5 stelligen Beträge gehen können, dadurch kassiert man dann massive Dividenden bzw. kann die Positionen irgendwann auch auflösen.

Den nächsten Post zum Projekt gibt es dann Anfang März. Bis dahin wünsche ich euch allgemein eine gute Zeit!

Wie immer gilt: Wenn ihr Fragen haben solltet, immer gerne per privater Nachricht auf Facebook oder nutzt das Kontaktformular.

Stay tuned!

Marc

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