Hey Freunde!

Frohes neues an euch!

Pünktlich zum Jahresanfang (ja gut, ein paar Tage verspätet) erfolgt der Post zum Dividendenprojekt mit Bezug auf den Abschluss des Jahres 2019. Da ich seit dem 01.01.2020 einen neuen Job habe musste ich mich zunächst da mal voll und ganz drauf konzentrieren. Aber gerade der neue Job wird mir für das Dividendenprojekt auch ganz andere Möglichkeiten eröffnen!

Somit können wir nun anhand der Daten tatsächlich sehen, was 2019 geschehen ist.

Die groben Daten:
11 Monate lang wurden monatlich zwischen 400 – 425 € investiert.Eingezahlt: ca. 4400 € – 4675 €
(ein Monat wurde ausgelassen da wichtige Investitionen anstanden)

Dadurch hat sich das Depot von Anfang 2019 bis Ende 2019 auf zuletzt: 16.646,44 € erhöht.

Die Gesamtdividende im Jahr 2019 lag bei 418,47 € und erhöhte quasi mein monatliches Gehalt um aufgerundet 35,- €.
Dies kann allerdings nur Rückwirkend so betrachtet werden, da die Dividenden ja alle unterschiedlich eintreffen und man müsste immer alle Dividenden sammeln und erst im Folgejahr ausgeben (in der realen Welt) um so agieren zu können.
Dies ist allerdings nicht die Strategie, da die Dividenden möglichst zeitnah reinvestiert werden sollen.

Nach wie vor funktioniert die automatische Aktualisierung des Aktienkurses um jederzeit sehen zu können, wo das Depot aktuell steht. Im Spreadsheet, welches ihr wie immer unten findet seht ihr im 2019er Tabellenblatt nun auch wo das Depot am 31.12.2019 stand (bei 16.646,44 €).

Der Dezember lief ganz gut und eine kleine Jahresendrallye gab es vor allem im Bezug auf Amazon und andere kleinere Unternehmen definitiv! Hier wurden auch zum aller ersten Mal drei Sparpläne ausgeführt, anstatt nur zwei!

Nun aber zum Dividenden Projekt!

Die Regeln des Dividendenprojekts

Bereits seit 16 Monaten läuft das Dividendenprojekt – der Start war im September 2018 nach ungefähr 6 Monatiger Planung und sorgfältiger Analyse der Unternehmen (da man ja einen längeren Weg geht).


Sparplanhöhe: € 425,00 in 17 Unternehmen aufgeteilt á € 25,00

Sparplan 1.) Ausführung am 07. eines Monats
Sparplan 2.) Ausführung am 15. eines Monats
Sparplan 3.) Ausführung am 23. eines Monats

Dabei tausche ich in den jeweiligen Sparplänen immer ein paar Unternehmen untereinander aus je nachdem wie der aktuelle Aktienkurs steht – dass dann wenige Tage vor dem tatsächlichen Kauf um über den Sparplan mehr Anteile erwerben zu können.

Eingegangene Dividenden im Dezember 2019

Folgende Dividenden sind im Dezember auf dem Verrechnungskonto eingegangen:

  • Coca-Cola Corp.: 10,49 €
  • IBM: 4,85 €
  • Johnson & Johnson: 2,56 €
  • McDonald’s: 2,56 €
  • Microsoft: 1,58 €
  • Pfizer: 1,75 €
  • Starbucks Corporation: 6,70 €
  • Unilever (NL): 5,86 €
  • Visa: 0,13 € (erstmalige Dividende)

Somit ergibt sich die Gesamtdividende im Monat von: € 36,48

Nun stehen wir jetzt bei 406,09 € an GESAMT-Dividendenzahlungen, die für das Jahr 2019 eingegangen sind.

Bei meinem gesetzten Ziel von ca. 50,00 € pro Tag (zur finanziellen Freiheit) sind wir nun bei knapp etwas über 8 Tagen von 365.
(Genau genommen sind es 8,37 Tage, wobei man immer bedenken muss ob man tatsächlich jeden Tag 50 € ausgeben muss).

Der Grad der finanziellen Freiheit beträgt:

Aktuell: 2,29%

Was ist der Grad der finanziellen Freiheit?

Der Grad der finanziellen Freiheit ist der Wert wie stark ich noch abhängig davon bin, tatsächlich arbeiten gehen zu müssen um leben zu können. Ein Wert von 50% ist bereits eine große Errungenschaft, denn dadurch müsste ich nur noch ein halbes Jahr arbeiten gehen, oder eben nur jeden zweiten Monat (quasi).

Die Auflistung meines Dividenden-Depots in tabellarischer Form findet sich wie gewohnt im öffentlich zugänglichen Spreadsheet.

Die Strategie hinter dem Projekt

Ich versuche die Unternehmen so zu analysieren und dann so anzupassen, dass ich möglichst zu der Zeit in der der Sparplan ausgeführt wird mehr Anteile bekomme, da unter Umständen der Aktienkurs etwas gesunken ist.
Das basiert allerdings auch auf Glück und der Wirtschaft, also nicht planbar.

Wie bekannt geht es ja bei der Dividendenstrategie nicht um einen hohen Aktienkurs (das ist sogar schlechter), sondern eine möglichst gute Dividendenhistorie (also bereits lange Historie an auch kontinuierlich erhöhenden Dividendenausschüttungen).
Der Aktienkurs sollte beim Kauf daher natürlich am liebsten etwas fallen und darf gerne steigen, bevor man kurz vor seiner Rente oder zur Rente hin die Positionen auflöst (Cashout).

Natürlich kann man die Positionen auch halten um weiterhin Dividenden zu erhalten.
Sollte man aber größere Wünsche wie eine Weltreise etc. tätigen wollen, müsste man vermutlich bestimmte Positionen auflösen.

Immer wieder werde ich gefragt, ob es sich denn tatsächlich lohnt die Sparpläne immer ausführen zu lassen, aber es ist eben tatsächlich so, dass man nicht nur Dividenden als „Cashback“ erhält, sondern sich über die Zeit auch stattliche Positionen an den Unternehmen aufbaut die schnell mal in die größeren 4. oder 5 stelligen Beträge gehen können, dadurch kassiert man dann massive Dividenden bzw. kann die Positionen irgendwann auch auflösen.

Den nächsten Post zum Projekt gibt es dann Anfang Februar. Bis dahin wünsche ich euch allgemein eine gute Zeit!

Wie immer gilt: Wenn ihr Fragen haben solltet, immer gerne per privater Nachricht auf Facebook oder nutzt das Kontaktformular.

Stay tuned!

Marc

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here